Psychische Störungen, besonders Depressionen, führen immer häufiger zu Krankschreibungen. Depressionen beeinträchtigen die Arbeitsfähigkeit und die Lebensqualität massiv. Umgekehrt scheinen bestimmte Arbeitsbedingungen das Depressionsrisiko zu beeinflussen.
Im Ergebnis zeigte sich, dass nur die objektiv bewertete Arbeitsintensität, nicht aber der objektiv bewertete Tätigkeitsspielraum mit dem Auftreten von Depression im Zusammenhang stand. Je höher die objektiv bewertete Arbeitsintensität war, desto häufiger trat Major Depression und Depressivität auf. Damit lassen sich bisherige Befunde zum Zusammenhang von Arbeitsintensität und Depression nicht mit einem methodischen Fehler (common method bias) oder mit einer krankheitsspezifisch veränderten Wahrnehmung der Umwelt und damit auch der Arbeitsmerkmale erklären. Vielmehr belegt die vorliegende Studie, dass sich mit steigender objektiv gegebener Arbeitsintensität sowohl das Risiko für eine Major Depression als auch für Depressivität erhöht.
Mittwoch, 14. Juli 2010
Untersuchung arbeitsbedingter Ursachen für das Auftreten von depressiven Störungen
Mittwoch, 23. Juni 2010
Depressive Blogger aufgepasst
Eine noch in Entwicklung befindliche Software soll depressive Neigungen anhand der Ausdrucksweise, beispielsweise in Blogkommentaren, erkennen können.
Viel Spaß beim Kommentieren!
Donnerstag, 3. Juni 2010
Every emotion is a motion
Die SMILE-Studie hat ergeben, dass Bewegung (drei Mal wöchentlich 30-45 Minuten) die Symptome einer bestehenden Depression signifikant bessert:

In Wuppertal kann man sich übrigens ganz günstig bei Bayer Sport bewegen...
Freitag, 30. April 2010
Nochmal Schokolade und Depression
Ein Kollege hat den Artikel wohl vollständig gelesen. Er meint, dass solche Studien einen in den Wahnsinn treiben. Seine Zusammenfassung (meine Übersetzung):
Unkontrollierter Gebrauch des Wortes "Schokolade".
Unklare Maßangaben zur Bestimmung des Schokoladenanteils verschiedener Süßigkeiten.
Vage Definition der Erkrankung für ein Publikum, das ohnehin glaubt, "Depression" sei etwas ganz anderes.
Immerhin sei die Studie ganz ohne Unterstützung der bösen Pharmaindustrie durchgeführt worden...
Dienstag, 27. April 2010
Depressive essen mehr Schokolade
als Nicht-Depressive. Ob sie damit einen Selbstheilungsversuch unternehmen, weil Schokolade glücklich macht, oder ob sie deswegen depressiv sind, weil Schokolade unglücklich macht - darüber streiten sich die Gelehrten noch.
Arch Intern Med -- Abstract: Mood Food: Chocolate and Depressive Symptoms in a Cross-sectional Analysis, April 26, 2010, Rose et al. 170 (8): 699
Higher CES-D depression scores were associated with greater chocolate consumption. Whether there is a causal connection, and if so in which direction, is a matter for future prospective study.
Samstag, 10. April 2010
Update: Depressionsbehandlung 20100410
No evidence for switching the antidepressant: syst... [Acta Psychiatr Scand. 2010] - PubMed result
There is a discrepancy between the published evidence and the frequent decision to switch antidepressants, indicating an urgent need for more controlled studies.
Augmentation of antidepressants with atypical anti... [J Clin Psychiatry. 2007] - PubMed result
These results support the utility of augmenting standard antidepressants with atypical antipsychotic agents for treatment-resistant major depressive disorder.
Cognitive behavioral analysis system of psychother... [Arch Gen Psychiatry. 2009] - PubMed result
Although 37.5% of the participants experienced partial response or remitted in phase 2, neither form of adjunctive psychotherapy significantly improved outcomes over that of a flexible, individualized pharmacotherapy regimen alone.
Sonntag, 12. Juli 2009
Schwere Lebensereignisse gelten nach wie vor als großer Risikofaktor für Depressionen
Depressive Erkrankungen sind für die Betroffenen und die Gesellschaft eine große Belastung. Daher wundert es kaum, dass weltweit mit großem Eifer nach ihren körperlichen Ursachen gesucht wird. Ein Zusammenhang mit dem Botenstoff Serotonin schien durch neuere genetische Untersuchungen untermauert worden zu sein. Eine neue Meta-Analyse widerspricht den früheren Funden jedoch vehement. Damit hat das genetische Programm zur Erforschung der Depression und anderer psychischer Erkrankungen einen herben Rückschlag erlitten. Im Gegensatz zu den Genen gelten schwere Lebensereignisse nach wie vor als großer Risikofaktor für Depressionen.
Mittwoch, 18. Februar 2009
20.3.2009: Infotag des Bündnis gegen Depression Wuppertal
Bündnis gegen Depression Wuppertal: Infotag 20.3.2009: Einladung und Programm
Das „Bündnis gegen Depression Wuppertal“ feiert in diesem Jahr sein dreijähriges Bestehen. Zu diesem Anlass laden wir Sie herzlich zu unserer diesjährigen Informationsveranstaltung ein:
am Freitag, dem 20.3.2009, von 16 bis ca. 19 Uhr,
in der Art Fabrik & Hotel, Bockmühle 16-24, 42289 Wuppertal.
Mittwoch, 15. Oktober 2008
Patientensicht zu Screeninguntersuchungen auf depressive Erkrankungen beim Hausarzt
Screeninguntersuchungen auf depressive Erkrankungen beim Hausarzt werden empfohlen, um eine effektive Behandlung zu ermöglichen. Allerdings sind Studienergebnisse zum Erfolg von Screeninguntersuchungen widersprüchlich. Patienten akzeptieren die Diagnose und daher die Behandlung nicht immer.
Im Rahmen einer Studie stellte man fest, dass die Teilnehmerinnen zwar die aktive Screeninguntersuchung schätzten, dass aber nur 9 von 17 die daraus abgeleitete Diagnose akzeptierten. Bei dieser Reaktion spielen Furcht vor Stigmatisierung und Skepsis gegenüber einer Einordnung der Beschwerden als depressiv eine Rolle. Außerdem erlebten die Patientinnen ihre depressiven Symptome als normale, vorübergehende Reaktion auf ihre Not. Schließlich zweifelten sie an Notwendigkeit und Erfolgsaussichten der Behandlung. Depressive Symptome wie Schuldgefühle, Selbstentwertung und Antriebsminderung behinderten die Inanspruchnahme von Hilfsangeboten.
Die Autoren der Studie empfehlen daher, die Patientensicht über die Depression zu erörtern, bevor eine Diagnose gestellt und eine Therapie empfohlen wird.
Fam Pract. 2008 Oct 3
Samstag, 20. September 2008
I get outraged by injustice and by people who are just as arrogant as I am
Stumbled upon this one a few minutes ago. Here's an excerpt:
I am not knocking this therapy (honest), I believe in the right setting and with the right people it works, but when you have someone who really doesn’t’ care what happens it is perhaps, not the right way to go. You could make the point-go to your doctor and get referred to a “Trick Cyclist”.
No thanks, been there done that, about as useful as watching paint dry, I really have a lot of sympathy for the so called “Mentally Ill” (a terrible label) but my worst nightmare is sitting in a group therapy session listening to how disastrous other peoples lives are, selfish? Yes but there is nothing I can do in a medical sense to help them and I am sure they don’t want to listen to me rambling on about my troubles.
It did help me in a way, it showed me that mental illness is a very personal thing, not every one who is depressed can be helped by therapy because there are different levels of depression, and the personality of that person has a huge effect on the outcome.
You'll have to read the rest of this bit to learn more about depression from the inside. The author doesn't seem to be too impressed by trick cyclists and their group sessions, though.















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