Der bisherige Leiter des "Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen" (IQWiG) hatte gewisse Probleme mit Auftragsvergaben und Dienstwagen. Seine Ablösung hatte aber damit nichts zu tun, sondern sie soll Ergebnis einer "lang geplanten Aktion" sein.
Der neue Chef des Instituts ist ganz bestimmt keine Marionette der Gesundheitspolitik. Er hatte bisher eine leitende Funktion beim medizinischen Dienst der Krankenkassen und soll deren Wunschkandidat gewesen sein.
Immerhin engagiert er sich in der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) e. V. Mal sehen, was er beim IQWiG daraus macht.
Freitag, 4. Juni 2010
Eine kritische Behörde
Dienstag, 9. März 2010
Arme Kassen - reiche Vorstände
Wo bleibt das Geld der Beitragszahler?
Krankenkassen - Chefs streichen saftige Boni ein - sueddeutsche.de
Trotz Finanzkrise und knapper Beitragseinnahmen sind die Gehälter vieler Vorstände der gesetzlichen Krankenkassen 2009 offenbar deutlich gestiegen
217.000 € werden dabei noch als "sehr angemessen" bezeichnet...
Also: wenn ich Ihnen übermorgen als verlängerter Arm Ihrer Kasse wieder die "Praxisgebühr" abknöpfe, dann wissen Sie hoffentlich Bescheid. Es handelt sich um eine Kassengebühr.
Sonntag, 28. Februar 2010
Teure Privatpatienten
Nach einer Umfrage der Stiftung Warentest haben fast zwei Drittel der Befragten beim letzten Tierarztbesuch bis zu 100 Euro ausgegeben. Knapp ein Fünftel gaben zwischen 101 und 300 Euro an.
Folgerichtig muss bei der eigenen Gesundheit gespart werden:
Ein Quartal beim Psychiater beispielsweise kostet nur rund 50 Euro. Und die müssen nicht mal bar auf den Tisch des Hauses.
Wenn das kein Schnäppchen ist...
Mittwoch, 24. Februar 2010
Die Gehälter der Kassenbosse
Wenn das nicht für Gesprächsstoff im Wartezimmer sorgt: Die Gehälter vieler Krankenkassen-Chefs sind im vergangenen Jahr erneut gestiegen. An der Spitze der Gehaltsskala liegt Norbert Klusen. Der Chef der Techniker Krankenkasse erhält 270.979 Euro im Jahr. Auf Platz zwei der Kassen-Topverdiener liegt DAK-Vorstand Herbert Rebscher. Sein Jahresgehalt erhöhte sich laut DAK-Pressesprecher im vergangenen Jahr um rund 4.000 Euro auf insgesamt 235.287 Euro, berichtete „Arzt am Abend“ gestern.
Den ausführlichen Bericht über dieses Thema hat die Redaktion von facharzt.de als „Sonderdruck“ aufbereitet – dieser kann beliebig vervielfältigt, verbreitet oder in der Praxis für die Patienten aufgehängt werden. Laden Sie die Datei hier herunter.
Sonntag, 7. Februar 2010
Teures Bürokratie-Chaos
Da wir gerade bei den explodierenden Verwaltungskosten sind - die Zusatzbeiträge für Krankenkassen könnten die Kettenreaktion noch beschleunigen:
Gesundheitsökonom Jürgen Wasem sieht noch ein weiteres Problem. „Es droht auch ein teures Bürokratie-Chaos, allein weil der Wechselnde ständig neue Versichertenkarten braucht.“
Wasem? Der Inhaber des Lehrstuhls für Medizin-Management der Universität Duisburg-Essen war einer der Konstrukteure des Fondsmodells. Er war auch aktiv beteiligt an der grottenschlechten Umsetzung der Regelleistungsvolumina.
Oder sie wollen mit dieser Finte den Online-Stammdatenabgleich über die "Gesundheitskarte" in den Markt drücken (und damit in die Arztpraxen verlagern). Zutrauen würde ich denen das ohne weiteres.
Wo bleibt das Geld der Versicherten?
Bin etwas spät dran - da waren andere schneller ![]()
Aber auch ich will nicht unerwähnt lassen, dass die Verwaltungsausgaben der Kranken Kassen in den letzten 17 Jahren um sage und schreibe 75% gestiegen sind. Auf zuletzt 8,3 Milliarden Euro.
Freitag, 27. März 2009
Anstieg psychischer Erkrankungen unter Arbeitnehmern
NETZEITUNG | Psychisch bedingte Arbeitsausfälle nehmen zu
Berufstätige fehlen immer öfter wegen seelischer Beschwerden im Job. Psychisch bedingte Krankmeldungen hätten in den vergangenen zwei Jahren um fast 20 Prozent zugenommen, teilte die Techniker Krankenkasse (TK) am Mittwoch in Hamburg mit. Sie erreichten demnach den höchsten Stand seit Beginn der TK-Gesundheitsberichterstattung im Jahr 2000.
Edit:
Dienstag, 10. März 2009
Psychische und Verhaltensstörungen zählen zu den besonders kostenintensiven Erkrankungen
Gesundheitswesen: 26,7 Milliarden Euro durch psychische Erkrankungen
Im deutschen Gesundheitswesen sind die Krankheitskosten von psychischen und Verhaltensstörungen im Jahr 2006 auf 26,7 Milliarden Euro angestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lagen die Kosten durch diese Erkrankungen damit um 3,3 Milliarden Euro höher als bei ihrer erstmaligen Berechnung im Jahr 2002 - verglichen mit allen anderen Krankheitsarten war das der höchste Anstieg in diesem Zeitraum. Ihr Anteil an den Gesamtkosten des Jahres 2006 lag bei 11,3%.
Dienstag, 22. Januar 2008
Altersarmut mal anders
Das deutsche Rentensystem wird nach Ansicht der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zu massenhafter Altersarmut führen.
Arme Krankenkassenpensionäre: für sie fehlt das Geld. Wer für die fehlenden Milliarden aufkommen muss, ist angeblich umstritten. Möglicherweise müssen einzelne Kassen Insolvenz anmelden. Aber da sei der Gesetzgeber vor. 8,1 Milliarden Euro Miese bei der AOK? Die AOK insolvent? Niemals! Da sei die Gesundheitsministerin davor! Die trickst und täuscht, dass sich die Balken biegen. Sagt ihr Kollege Zöller.
15,5% durchschnittlicher Beitragssatz? Dass ich nicht lache...
Dienstag, 27. November 2007
Zurück zur Drehtürpsychiatrie
Immer mehr Menschen werden wegen psychiatrischer Erkrankungen in Krankenhäuser eingewiesen. Die Techniker Krankenkasse meldet, dass die Zahl der eingewiesenen Versicherten zwischen 2003 und 2006 um 37 Prozent auf über 50.500 gestiegen sei:
"Die Zunahme der psychiatrischen Krankenhausbehandlungen führt zu massiv steigenden Kosten. Zwischen 2003 und 2006 sind unsere Ausgaben hierfür um 33 Prozent auf 302 Millionen Euro gestiegen."
Über eine mögliche Verkürzung der Verweildauer oder über Zusammenhänge mit der Ausdünnung der wohnortnahen ambulanten Versorgung wurden keine Angaben gemacht.
















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