Der Wendepunkt e.V., ein Zentrum christlicher Lebenshilfe und Rehabilitation für Menschen mit psychischen Erkrankungen, hat in Velbert-Langenberg ein neues Angebot geschaffen, das Wendepünktchen. Mütter mit psychischen Erkrankungen finden dort gemeinsam mit ihren Kindern für eine Dauer von bis zu eineinhalb Jahren ein Zuhause in einer Therapiegemeinschaft.
Individuell zugeschnittene Angebote helfen Mutter und Kind, ihre Persönlichkeit zu entwickeln und zu stabilisieren und sich auf ein möglichst eigenverantwortliches, gemeinsames Leben vorzubereiten.
Vielleicht ist unser Mutter-Kind-Haus ein interessantes Angebot für manche Patientinnen im Anschluss an eine Maßnahme in Ihrer Klinik? Wenn ja, dann weisen Sie Mütter doch bitte auf unsere Einrichtung hin.
Weitere Informationen finden Sie im beiliegenden Flyer und auf unserer Homepage unter www.wendepunkt-reha.de.
Mit freundlichen Grüßen
WENDEPUNKT e.V
Dienstag, 7. September 2010
„Wendepünktchen" — Mutter-Kind-Haus für Mütter mit psychischen Erkrankungen und ihre Kinder
Das Demenz Servicezentrum Nordrhein-Westfalen
für die Region Bergisches Land ist eröffnet:
demenz service nrw: Demenz Servicezentrum Nordrhein-Westfalen
Donnerstag, 19. August 2010
Ausstellung: Grenzen erleben
Psychische Grenzerlebnisse für Gesunde – so lautet das Motto einer Ausstellung bei proviel am Standort Farbmühle, die Ihnen vom 17.09. bis zum 21.09.2010 ein interaktives Eintauchen in die Erlebniswelten von psychisch Kranken ermöglicht:

Da die Teilnehmerzahl für ein gutes Ausstellungserlebnis begrenzt ist, empfehlen wir eine rechtzeitige online Anmeldung unter: www.proviel.eu
Die ursprünglich von der Caritas in München gemeinsam mit Partnern entwickelte Ausstellung, die auf einmalige Weise die Erfahrungswelt von Menschen mit Psychosen und Depressionen fühlbar macht, ist wie folgt für Sie geöffnet:
Freitag, 17.09.2010 von 15:00 bis 19:00 Uhr
Samstag, 18.09.2010 von 10:00 bis 13:00 Uhr
Montag, 20.09.2010 von 10:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 16:00 Uhr
Dienstag, 21.09.2010 von 10:00 bis 12:00 Uhr
Ihnen, unseren Kunden, Partnern und Unterstützern, möchten wir heute frühzeitig die Möglichkeit zur Anmeldung und damit zum direkten Erleben durch vielfältige sinnliche Wahrnehmung geben.
Im Mittelpunkt unserer aktiven Ausstellung stehen zwei Erlebnisräume, in denen Depressionen und Psychosen durch mechanische, akustische und visuelle Elemente erlebbar gemacht werden. Der Ausstellungsbesuch ermöglicht damit ein besseres Verständnis, welche Einschränkungen mit einer solchen Erkrankung einhergehen. Erkrankungen mit denen wir uns im Rahmen unserer Arbeit intensiv beschäftigen, werden auf diese Art und Weise für Sie als Besucher nachvollziehbar.
Zur Vorbereitung und für Nachgespräche stehen MitarbeiterInnen von proviel immer an Ihrer Seite. Wie tief Sie in die Ausstellung eintauchen möchten, bleibt Ihnen jederzeit selbst überlassen.
Unsere Ausstellung ist auch Bestandteil des Event-Marathons Wuppertal-24-h-live, der in Kürze mit der Kommunikation seiner Veranstaltung beginnt. Gerne informieren wir Sie von daher heute rechtzeitig und freuen uns auf Ihre Anmeldung und Ihren Besuch bei uns in der Farbmühle.
Mit freundlichen Grüßen
proviel GmbH
Mittwoch, 14. Juli 2010
Untersuchung arbeitsbedingter Ursachen für das Auftreten von depressiven Störungen
Psychische Störungen, besonders Depressionen, führen immer häufiger zu Krankschreibungen. Depressionen beeinträchtigen die Arbeitsfähigkeit und die Lebensqualität massiv. Umgekehrt scheinen bestimmte Arbeitsbedingungen das Depressionsrisiko zu beeinflussen.
Im Ergebnis zeigte sich, dass nur die objektiv bewertete Arbeitsintensität, nicht aber der objektiv bewertete Tätigkeitsspielraum mit dem Auftreten von Depression im Zusammenhang stand. Je höher die objektiv bewertete Arbeitsintensität war, desto häufiger trat Major Depression und Depressivität auf. Damit lassen sich bisherige Befunde zum Zusammenhang von Arbeitsintensität und Depression nicht mit einem methodischen Fehler (common method bias) oder mit einer krankheitsspezifisch veränderten Wahrnehmung der Umwelt und damit auch der Arbeitsmerkmale erklären. Vielmehr belegt die vorliegende Studie, dass sich mit steigender objektiv gegebener Arbeitsintensität sowohl das Risiko für eine Major Depression als auch für Depressivität erhöht.
Samstag, 10. Juli 2010
Schlafen Sie gut!
Jasmin als Valiumersatz (08.07.2010) - DocCheck News
Statt Schlaftablette oder Stimmungsaufheller könnte auch Jasminduft helfen: Forscher entdeckten, dass die Duftstoffe Vertacetal-coeur und die chemische Variante den gleichen molekularen Wirkmechanismus haben und genauso stark wirken wie Barbiturate oder Propofol.
Freitag, 9. Juli 2010
Das wird teuer
Deutschlands Arbeitnehmer fehlen immer häufiger wegen psychischer Erkrankungen am Arbeitsplatz. Psychisch bedingte Erkrankungen sind dann auch noch für die längsten Fehlzeiten verantwortlich, und die häufigste Ursache für Frühverrentungen.
Hintergrund soll der "steigende Stress einer stark veränderten und beschleunigten Arbeitswelt" sein. Außerdem sollen Arbeitnehmer heute eher in der Lage sein, mit Ärzten über seelische Probleme zu sprechen.
Das ist ja im Grunde nichts neues, und dennoch jedes Jahr eine Meldung wert.
Wenn die verfügbare Gesprächszeit für psychisch Kranke immer weiter verkürzt wird, wird das richtig teuer.
Mittwoch, 7. Juli 2010
Selbsthilfegruppe: Angehörige nach Suizid
Die Selbsthilfegruppe für Angehörige nach einem Suizid trifft sich
jeden ersten Donnerstag im Monat
von 18:30 bis 20:30 Uhr
in den Räumen von ESG Wuppertal
Oberer Grifflenberg 158
42119 Wuppertal
Mailkontakt
Flyer
Sonntag, 4. Juli 2010
Schlechtes Image für psychisch Kranke und ihre Ärzte
Psychische Erkrankungen genießen kein besonders hohes Ansehen. Unter 38 verschiedenen Krankheiten belegen Sie die Plätze 33-35 und 37:
Ranking prestige of medical diseases | KevinMD.com
33: Anorexia
34: Schizophrenia
35: Depressive neurosis
36: Hepatocirrhosis [cirrhosis of the liver]
37: Anxiety neurosis
38: Fibromyalgia
Berufliche Beratung für psychisch Kranke – Veranstaltung im BTZ am 7.7. 2010
Liebe Kundinnen und Kunden,
wir möchten Sie zu einer weiteren Veranstaltung ins Kölner BTZ einladen:
Unsere Autorin Christiane Haerlin spricht über berufliche Beratung für Menschen, die nach einer psychischen Krise aus dem Berufsleben ausscheiden mussten und einen Wiedereinstieg suchen. Ihr Credo ist, dass berufliche Beratung frühzeitig ansetzen muss, möglichst bereits in der Klinik. Wie diese gelingen kann, das zeigt Christiane Haerlin anregend und ganz praktisch.
Termin: 07. Juli 2010 um 18h
Ort: BTZ Köln, Vogelsanger Str. 193, 50825 Köln
Der Eintritt ist frei!
Flyer mit Anfahrtsbeschreibung
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Psychiatrie-Verlag
Mittwoch, 30. Juni 2010
Die Versorgung psychisch kranker Menschen in der Region ist akut gefährdet
In einem offenen Brief wenden sich Ärztinnen und Ärzte für Psychiatrie und Psychotherapie aus dem Bergischen Land an die Öffentlichkeit:
Die auf Bundesebene durch den Gemeinsamen Bundesausschuss von Ärzten und Krankenkassen getroffenen Beschlüsse gefährden unmittelbar die medizinische Versorgung der Bevölkerung in unserer Region. Niedergelassene Ärzte aller Fachrichtungen und ihre Patienten sind davon betroffen.
Die gemeindenahe ambulante Behandlung psychisch kranker Menschen steht ebenfalls vor dem endgültigen Aus. Die von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein mitgeteilten, ab 1.7.2010 gültigen Honorarbescheide, nehmen den niedergelassenen Psychiatern ihr wichtigstes Handwerkszeug: die Gesprächszeit mit ihren Patienten und ihren Angehörigen.
Mit den zugeteilten Mitteln sind nur noch ein kurzer Erstkontakt und eine zweite Beratung von zehn Minuten Dauer pro Vierteljahr möglich. Nicht vergütet werden demnach u.a. Gespräche mit Angehörigen und Bezugspersonen, Kriseninterventionen, die Betreuung von Wohnheimen, Hausbesuche, die Verordnung häuslicher Krankenpflege, oder Antworten auf Anfragen von Krankenkassen.
Damit wird die gemeindenahe ambulante psychiatrische Versorgung in absehbarer Zeit zusammenbrechen. Schlimmstenfalls werden Ende 2010 allein im Bergischen Land etwa 5.000 oft schwer und chronisch psychisch kranke Menschen ohne ausreichende medizinische Versorgung dastehen.
Die Sicherstellung der Behandlung von Patienten mit psychischen Erkrankungen wird in ganz Nordrhein in unverantwortlicher Weise gefährdet. Wir niedergelassenen Psychiater fordern die Verantwortlichen in der ärztlichen Selbstverwaltung und in der Politik daher auf, unverzüglich zu handeln.















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