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Ich kann es nicht. Wählt mich ab. (11)

Im Kampf gegen Ärztemangel auf dem Land will Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD), dass Ärzte tageweise von Dorf zu Dorf ziehen. Sie stellen fest, wie nett die Leute vor Ort sind und wer weiß – vielleicht verlieben sie sich auch und gründen eine Familie.

Der an Maßlosigkeit und Realitätsverlust leidende Spitzenverband der GKV müsste eigentlich die gesetzliche Krankenversicherung als hohes Gut des Sozialstaates in unserem Land verteidigen, aber er redet sie schlecht.
Schmidt selbst muss nun entscheiden, wer zu den Schweinegripperisikogruppen gehört. Bei älteren Menschen sei noch unklar, ob eine Impfung sinnvoll sei, sagte sie. Ihr Vater, der auch für Apotheker und Ärzte klare Worte findet, hat sie verlassen; er steht kurz vor der Rente. Die Einrichtung von Pflegestützpunkten geht der Ministerin aber insgesamt viel zu langsam voran - Hörerinnen und Hörer werden bewusst getäuscht.


Die Frau treibt eine gesundheitspolitische Sau nach der anderen durch's Dorf. Die Ausübung ambulanter ärztlicher Tätigkeit im Umherziehen ist zwar besonders romantisch, aber qua Berufsordnung verboten (§17 Abs. 2). Obwohl - bei Tätigkeit in Krankenhäusern oder konzessionierten Privatkrankenanstalten sollte es doch möglich sein.

Ja ja. Erst die ambulante Versorgung platt machen und hinterher pseudologische Ideen entwickeln, um das eigene Versagen zu kaschieren. Das mag ich an Ihnen, Frau Schmidt. Sie haben ihren Beruf glatt verfehlt.

Gesundheit! Eine Wartezimmerinformation für Patienten

Freie-Aerzteschaft.de [ 07.07.2009: Gesundheit! Eine Wartezimmerinformation für Ihre Patienten ]

Gesundheit!

Was ist die Ursache des „kranken“ Systems?

Die Gesundheitspolitiker von CDU und SPD gehen einen falschen Weg. Sie versuchen, bei uns das Gesundheitssystem aus den USA einzuführen, genannt „managed-care“, also „gesteuerte Versorgung“. Dort entscheiden Call-Center Mitarbeiter der Kassen, ob der Arzt eine Behandlung vornehmen darf oder nicht, nach Strichliste und Kassenlage. In den USA ist das System ungerecht, teuer und bürokratisch geworden. Und was passiert hier? Das dort gescheiterte Modell wird bei uns eingeführt, zum Schaden der Patienten.

Die negative Wirkung von „Pauschalen“!

Auch bei uns bekommen die Ärzte jetzt nur noch eine geringe „Pauschale“ für die Behandlung der Patienten. Die einzelne Qualitätsbehandlung wird von den Kassen nicht mehr honoriert.Große Kapitalgesellschaften, wie die Rhön Kliniken (mit dem SPD Politiker Karl Lauterbach im Aufsichtsrat!) kaufen Krankenhäuser und Arztpraxen auf, mit dem erklärten Ziel, Profit für die Aktieneigner herauszuholen. Auch das schadet den Patienten.

Die Bürokratie bestimmt!

Immer größere Teile der hohen Kassenbeiträge landen bei Verwaltern und „Controllern“, während für die ärztliche Behandlung bei Haus- und Fachärzten inzwischen nur noch 15 % aller Versichertenbeiträge ausgegeben werden. Deshalb müssen Hausärzte für 35 Euro einen Kranken 3 Monate lang pauschal behandeln, Hautärzte, Urologen, Psychiater, Orthopäden, Augen- und HNO-Ärzte z.B. teilweise für nur 14 oder 25 Euro in 3 Monaten. Für die Röntgenuntersuchung beim Orthopäden gibt’s 7,20 Euro, für die Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse 8 Euro. Das bei diesen Dumpingpreisen die Qualität leidet, ist kein Wunder.

Welche Therapie schlagen wir vor? Gerechtigkeit und gute Qualität!

Um die Existenz der Praxen in Wohnortnähe (!) zu sichern, müsste sofort eine faire Bezahlung der ärztlichen Leistungen erfolgen, transparent für Patienten und angemessen für Ärzte. Die geringen Pauschalen sollten sofort abgeschafft und durch faire Preise ersetzt werden. Es kann nicht angehen, dass Kassen für Hausbesuche durch Ärzte mit 15 Euro deutlich weniger bezahlen, als z.B. für einen Pflegedienstbesuch. Ein Schlüsseldienst würde dafür schon gar nicht kommen! Viele Versicherte fragen sich:

Wo bleiben die Kassenbeiträge, wenn sie in den Arztpraxen nicht ankommen? Wo verschwinden sie unkontrolliert? Warum wird ein immer kleinerer Teil (15 %) für die Arbeit der Praxen ausgegeben, die doch 90 Prozent der Krankheitsfälle behandeln?

Das geplante Milliardenprojekt „Elektronische Gesundheitskarte“ sollte sofort gestoppt werden. In Tests hat sich herausgestellt, dass dieses Projekt unsinnig, teuer und gefährlich ist. Die eingesparten Milliarden kämen der Versorgung der Kranken zugute. Die ärztliche Schweigepflicht wäre dann gerettet!

Die Ärzte wollen sich wieder ihrem Hauptanliegen, der guten Versorgung ihrer Patienten widmen. Durch die verbesserten Berufschancen würden die hier mit viel Geld ausgebildeten jungen Mediziner auch nicht mehr ins Ausland abwandern!

Wer tut uns allen weh? CDU und SPD! Wahltag ist Zahltag - Kurswechsel für die Gesundheitspolitik!

Freie Ärzteschaft e.V.
V.i.S.d.P. Martin Grauduszus, Bergstr. 14 , 40699 Erkrath

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Ich kann es nicht. Wählt mich ab. (10)

law blog» Archiv » Weniger unerträglich

Allerdings war es für mich bislang unvorstellbar, dass Abgeordnete ein Gesetz verabschieden, das sie für verfassungswidrig halten. Aber das ist jetzt geschehen.

Und warum machen Abgeordnete so etwas?

law blog» Archiv » Lobotomierte Volltrottel

Ich sehe es als meine Pflicht als Abgeordnete an, solche weitgehenden, intransparenten und verfassungsrechtlich schlicht unzulässige Verträgen zu Lasten Dritter durch eine gesetzliche Grundlage abzuschwächen und ihre negative Wirkung zu reduzieren.

Rechtfertigungsversuch von Elke Ferner (SPD) in Hinblick auf ihre Beteiligung am Zugangserschwerungsgesetz.

(Sie erinnern sich vielleicht: Elke Ferner war die, die erst Gesetze beschließen und später sehen will, was drin steht, und die, die mal gesagt hat, dass sich auch Wissenschaftler nach dem Willen des Gesetzgebers richten müssen.)

Also - erst Gesetze beschließen und später nachsehen, was daraus geworden ist. Kleiner Blick ins Ausland gefällig?

Internet censoring in Iran was developed with the initial justification of blocking online pornography, among other material considered offensive by the regime, according to those who have studied the country's censoring.

Update: so sieht das dort aus: