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Machen hyperaktive Gene depressiv?

Depression: Genetische Ursache und neuer Therapieansatz - Wissenschaft aktuell

Ein überaktives Gen in Hirnzellen des Hippocampus bewirkt die Blockade eines Signalwegs und könnte die Entwicklung von Depressionen verursachen.

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Wenn dann noch deprimierende Umfeldvariablen hinzu kommen, ist es zwangsläufig aus mit der guten Laune.

Schwere Lebensereignisse gelten nach wie vor als großer Risikofaktor für Depressionen

TP: Doch kein Depressions-Gen

Depressive Erkrankungen sind für die Betroffenen und die Gesellschaft eine große Belastung. Daher wundert es kaum, dass weltweit mit großem Eifer nach ihren körperlichen Ursachen gesucht wird. Ein Zusammenhang mit dem Botenstoff Serotonin schien durch neuere genetische Untersuchungen untermauert worden zu sein. Eine neue Meta-Analyse widerspricht den früheren Funden jedoch vehement. Damit hat das genetische Programm zur Erforschung der Depression und anderer psychischer Erkrankungen einen herben Rückschlag erlitten. Im Gegensatz zu den Genen gelten schwere Lebensereignisse nach wie vor als großer Risikofaktor für Depressionen.