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Rightcoding? Upcoding? HIV? Insolvenz?

Die AOK Niedersachsen hat nach Informationen des Hausärzteverbandes eine Kampagne gestartet, bei der Kassen-Mitarbeiter die Praxen zu verschärften Diagnosen drängen. Die Kasse biete sogar zehn Euro pro Patient an und versuche so, langfristig zu größeren Mitteln über den Morbi-RSA zu kommen. Die AOK wiegelt ab: man wolle nur unplausible Codierungen abgleichen, um die Morbidität der Versicherten korrekt abzubilden.

Diagnose-Manipulationen für 10 € pro Patient? Einblicke von AOK-Menschen in unsere Datenbanken? Gibt es etwa keine Dienstaufsicht?

Aus einzelnen Praxen wird nun berichtet, dass bei einigen Patienten als (einzige) Diagnose HIV/AIDS vorgeschlagen worden sein soll. Dabei sei diese Diagnose niemals gestellt worden. Quelle dieser stigmatisierenden Zuschreibung seien wohl "Programme und Filter", die den Patienten aufgrund von Verordnungen, Fehlzeiten usw. für eine derartige Diagnose in Frage kommen ließen.

Das Bundesversicherungsamt räuspert sich und gibt bekannt:

Wenn ein Arzt so eine Manipulation mitmachen würde, wäre das bei einer Wirtschaftlichkeitsprüfung sein sicherer Weg in die Insolvenz.

Gut zu wissen. Und wie ist das bei einer kranken Kasse?

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