Skip to content

Feudales von der KVNo

Die Kreisstelle Mettmann der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) wird seit Anfang April nicht mehr von gewählten Ärztevertretern des Kreises geleitet: Die Körperschaft habe die erforderliche Neuwahl des Kreisstellenvorstands komplett abgelehnt, berichtet Dr. Rudolf Siepen, ehemaliger stellvertretender Vorsitzender in Mettmann, in einem Rundschreiben. Als Grund für diesen Schritt gebe die KVNO die juristischen Auseinandersetzung mit dem ehemaligen Kreisstellenleiter Hans-Peter Meuser an.

„Wenngleich die Nachbesetzung des Amtes von Hans-Peter Meuser gerichtsanhängig ist, so hätten dennoch die übrigen sieben Sitze im Kreisstellenvorstand neu gewählt werden können und müssen“, kommentierte der Vorsitzende der Freien Ärzteschaft, Martin Grauduszus, die Aussagen Siepens. Der KVNO-Vorstand missachte den eindeutigen Wortlaut der Organisationsordnung. „Dass hier keine Neuwahlen ausgerufen werden, zeigt die Hausmacht von Herrn Dr. Hansen“, ergänzte Grauduszus im änd-Gespräch.

Das demokratische Verfahren werde kurzerhand und selbstherrlich wie im Feudalismus abgeschafft.

Facharzt.de 14.4.2008

Mitteilung von Martin Grauduszus

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Formular-Optionen