Bald sind Landtagswahlen in NRW. Die Parteien haben schon angefangen, sich zu verschiedenen Themen zu positionieren. Wenn Sie noch nicht wissen, wen Sie wählen wollen, dann schlagen Sie doch mal bei der Freien Ärzteschaft nach. Dort finden Sie verschiedene Standpunkte und Fragen zur Gesundheitspolitik, die an die Parteien im Land weitergeleitet wurden. Antworten stehen noch aus - aber vielleicht werden die demnächst auch Ihre Wahlentscheidung beeinflussen? Hier können Sie es nachlesen.
Es gibt keine "privaten Krankenkassen" oder die "gesetzliche Krankenversicherung". Es gibt private Krankenversicherungen (die nach dem Rücklageprinzip arbeiten), und es gibt gesetzliche Krankenkassen (die nach dem Umlageverfahren arbeiten). Wer das schon in der Überschrift nicht differenzieren kann, hat seinen Job verfehlt.
Und bei der Lektüre der Titelseite ging mir fast mein Frühstück nochmal durch den Kopf:
Hey, Leute! Ich bin weder korrupt, noch bin ich Amtsträger der Kranken Kassen. Trotzdem muss ich mir so eine Titelseite reinziehen. Und dann liegt "zwischen fünf und achtzehn Milliarden" noch ein himmelweiter Unterschied von mehr als 300 Prozent, und die Autoren lassen das unkommentiert einfach so stehen. *FP*
edit: Ich vergaß noch zu erwähnen, dass 18 Milliarden mehr als die Hälfte der jährlichen Honorarzahlungen für die niedergelassenen Vertragsärzte sind. Das hieße ja dann, dass 60 Prozent aller abgerechneten Leistungen durch "Korruptionshandlungen" erschlichen worden wären. Ungeheuerlicher Vorwurf, sowas.
Ich kündige jetzt mein Abo. Dann kommen sie wieder angekrochen und bieten mir Geld dafür, dass ich die WZ wieder abonniere. Und ich, korrupt wie ich nun mal bin, werde es dankend annehmen. Da brauche ich gar keine Pharmaindustrie mehr
Stellen wir uns ein großes Schwimmbecken mit vielen Kindern drin vor. Der Boden des Beckens ist höhenverstellbar, und aus irgendeinem Grund senkt er sich langsam. Kinder, die schwimmen können, finden das lustig. Die, die es nicht können, werden langsam panisch. Der Bademeister schmeißt den Nichtschwimmern Schwimmhilfen zu, die sie dankbar annehmen. Am Rande des Beckens sitzt ein Philosoph und fragt den Bademeister, warum er das tut. “Damit sie nicht ertrinken”, antwortet dieser. Der Philosoph erwidert: “Das ist doch nicht nötig. Mit dem Zappeln und Schreien wollen sie doch nur Aufmerksamkeit für sich erregen. Gehen Sie doch einfach einen Kaffee trinken, und wenn Sie in 10 Min. wiederkommen, wird alles ruhig sein.”
Lesenswerter Beitrag zur teilweise befremdlichen Diskussion um die medikamentöse Behandlung von ADHS. (Link am 18.4.2013 korrigiert)
Für ein Videoprojekt zum Thema Altersdepressionen sucht das Medienprojekt Wuppertal betroffene Menschen ab ca. 60 Jahren. Für den Film sollen Personenportraits mit vier Betroffenen gedreht werden, die die Erkrankung und ihre Auswirkungen im Alltag der Betroffenen zeigen.
Für ein Videoprojekt zum Thema Suizidalität von Jungen sucht das Medienprojekt Wuppertal betroffene Jungen und junge Männer im Alter von 14 bis ca. 25 Jahren. Für den Film sollen Personenportraits mit vier Betroffenen gedreht werden.