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Ungelogen, Frau Pfeiffer

Frau Pfeiffer, Chefin eines Krankenkassenverbands, ließ neulich verlauten, dass es viel zu viele Ärzte gibt:

Pfeiffer: Fakt ist: Wir haben so viele Ärzte wie nie. Es gibt rund 45.000 niedergelassene Ärzte mehr als noch vor 20 Jahren. Es gibt aber ein Verteilungsproblem. Daran wird sich in den nächsten Jahren wenig ändern. Ich versuche den Minister davon zu überzeugen, dass man die Unterversorgung, die er beklagt, nur beseitigen kann, wenn man die Überversorgung abbaut.

Falls Sie also mal keinen Termin beim Arzt kriegen sollten, fragen Sie doch Frau Pfeiffer, woran das - angesichts der enormen Überversorgung - liegen könnte.

Frau Pfeiffer lügt natürlich nicht, wenn sie die oben genannte Zahl nennt. Sie vergißt lediglich zu erwähnen, dass

die Zahl der Vertrags"ärzte" auf geradezu mystische Weise haben steigen lassen.

Das sieht dann so aus:



Quelle: http://daris.kbv.de/daris/link.asp?ID=1003761632

Außerdem vergißt sie zu erwähnen, dass sich die Zahl der Ärzte seit 1970 zwar tatsächlich etwa verdoppelt hat, die Zahl der Verwaltungsmitarbeiter in diesem Zeitraum aber um 2.500% gestiegen ist:



Jetzt wissen Sie, wo Ihre Beiträge bleiben, und wer wirklich geschäftstüchtig ist:

Vom Vorstandsgehalt der Vorsitzenden Dr. Doris Pfeiffer (226.500 Euro) könnte man fast zwei konservativ tätige Facharztpraxen nebst Helferinnen unterhalten.

Falsche Erinnerungen und wie man sich daraus befreit

Der Verein "Schulterschluss bei Sektenbetroffenheit e.V." - Arbeitskreis Induzierte Erinnerungen - veranstaltet in diesem Jahr ein Wochenend-Seminar für Familien, die durch falsche Missbrauchsanschuldigungen betroffen sind.
Das Thema des Seminars lautet:

"Falsche Erinnerungen und wie man sich daraus befreit"

In der Teilnahme an diesem Seminar sehen wir auch eine gute Gelegenheit für weitere Familienangehörige (Geschwister, Verwandte, Freunde) zu neuen Einsichten und Verhaltensmöglichkeiten zu gelangen. Wir laden deshalb diesen Personenkreis ebenfalls herzlich ein.

Termin: Samstag, 07.05.2011 bis Sonntag, 08.05.2011
Beginn: Samstag, 9.00Uhr/Ende: Sonntag, 16.00 Uhr
Referent: Professor Dr. med. Hans Stoffels,

Chefarzt der Park-Klinik Sophie Charlotte, Berlin

Als Programmschwerpunkte sind vorgesehen:

  • Über das Gedächtnis und seine Störungen. Erinnern als Rekonstruktion. Erfahrungen eines Psychotherapeuten.
  • Arbeitseinheit: Das Phänomen der induzierten Erinnerung. Das seelische Trauma als Attraktor. Herausforderungen für die Psychotherapie.
  • Typische Eltern-Kind-Dynamiken während einer Psychotherapie. Kasuistische Beipiele.
  • Teufelskreise. Welche Strategien helfen? Zwischen Schweigen und Sprechen, Abwarten und Intervenieren.
  • Ausblick und Zusammenfassung: Das befreiende Gespräch und die Förderung von Beziehung und Entwicklung.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Anmeldung bis zum 15. April 2011
Näheres: Mail kontakt@schulterschluss.info oder T. 0202/479 49 72

Äusserst geschmeidig

Seitenwechsel: Barmer-Chefin wird oberste Pharmalobbyistin - Tagesspiegel

Die Vorstandschefin der Barmer GEK, Birgit Fischer, wechselt zum Verband forschender Arzneimittelhersteller (VFA).

Alle Achtung. So lebt sie Arbeitnehmern die nötige Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt vor. Früher mal SPD, dann Krankenkasse, jetzt Pharmaindustrie. Nur so kann man überleben.

Wirklich integer und beispielhaft.

Selbsthilfetag

Selbsthilfetag des Landesverbandes Psychiatrie-Erfahrener NRW e. V.

Wahnsinns Perspektiven - Gesellschaft ohne Psychiatrie

Samstag, 19. März 2011, 11.00 – 17.25 Uhr
Kirchenforum Querenburg, Bochum


Haltestelle Ruhr-Universität, zu erreichen mit der U 35 ab Bochum Hbf Richtung Hustadt

!!! Offen für alle Interessierten - Eintritt, Kaffee und Kuchen frei !!!

Programm:
11.00 -11.20 Begrüßung, Grußwort N.N.
Organisatorisches
11.20 -11.45 Vortrag
Martin Mayeres, Wuppertal: "Leben ohne Psychiatrie...was wäre wenn?!"
11.45 -12.10 Diskussion zum Vortrag
12.10 -12.30 Vorstellung der Arbeitsgruppen
12.30 -13.30 Mitgliederversammlung des LPE NRW
13.30 -15.00 Mittagspause
(Mittagessen muss selbst organisiert werden. Pommesbude und Pizzeria vorhanden)

15.00 -16.15 Parallele Arbeitsgruppen:
1.) Matthias Seibt – PatVerfü – Die Utopie sofort leben
2.) Sibylle Prins – Kreatives Schreiben: Sich psychiatriefreie Räume schaffen
3.) Miriam Krücke – Selbsthilfe stärken, Psychiatrie überflüssig machen
4.) Udo Stahlsmeier - "Outing": Was erkläre ich wem, wie und warum, und was lieber nicht
5.) Ruth Fricke - Vorsorge treffen: Eigenverantwortung, Frühwarnzeichen, Krisenpläne
6.) Doris Steenken - Wie uns die Psychiatrie krank macht
7.) Jutta Alabi – Der Mensch ist die beste Medizin für den Menschen


16.15 -17.00 Kaffeetrinken
17.00 -17.15 Berichte aus den Arbeitsgruppen
17.15 -17.25 Schlussworte

Um 17.40 geht eine U-Bahn zum Hauptbahnhof. Mit dieser werden der RE um 17.56 Richtung
Köln/Aachen, der RE 18.05 Ri Dortmund/Hamm, die RB um 18.04 Ri Wanne-Eickel erreicht.

Der Selbsthilfetag ist für alle offen. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme!

Info: Landesverband Psychiatrie-Erfahrener NRW e.V., Tel.: 0234-68705552 oder 0234-6405102
Ab 1. Februar 11 hier auch Anmeldung (nicht nötig, aber nett) und Mitfahrzentrale (Auto und Bahn); Fahrtkostenerstattung (für Gruppen von) Bedürftige/n billigste Möglichkeit, höchstens 34,- Euro-Ticket der Bahn-AG nur auf vorherigen Antrag möglich