Einer Studie zufolge nehmen Patienten die ihnen verordneten Medikamente zuverlässiger ein, wenn sie von ihren Ärzten darüber gut aufgeklärt werden, wenn sie zuvor keine schlechten Erfahrungen mit diesen Medikamenten gemacht haben, und wenn der Beipackzettel sie nicht in Angst und Schrecken versetzt.
Ich könnte mir allerdings eine effizientere Lösung vorstellen. Das Melderegister könnte doch elegant mit den diversen Ärztebewertungsportalen verknüpft werden. Dann müsste das Rad nicht immer wieder neu erfunden werden.
Da wir gerade bei den explodierenden Verwaltungskosten sind - die Zusatzbeiträge für Krankenkassen könnten die Kettenreaktion noch beschleunigen:
Gesundheitsökonom Jürgen Wasem sieht noch ein weiteres Problem. „Es droht auch ein teures Bürokratie-Chaos, allein weil der Wechselnde ständig neue Versichertenkarten braucht.“
Oder sie wollen mit dieser Finte den Online-Stammdatenabgleich über die "Gesundheitskarte" in den Markt drücken (und damit in die Arztpraxen verlagern). Zutrauen würde ich denen das ohne weiteres.