Nach einer Umfrage der Stiftung Warentest haben fast zwei Drittel der Befragten beim letzten Tierarztbesuch bis zu 100 Euro ausgegeben. Knapp ein Fünftel gaben zwischen 101 und 300 Euro an.
Folgerichtig muss bei der eigenen Gesundheit gespart werden:
Ein Quartal beim Psychiater beispielsweise kostet nur rund 50 Euro. Und die müssen nicht mal bar auf den Tisch des Hauses.
Wenn das nicht für Gesprächsstoff im Wartezimmer sorgt: Die Gehälter vieler Krankenkassen-Chefs sind im vergangenen Jahr erneut gestiegen. An der Spitze der Gehaltsskala liegt Norbert Klusen. Der Chef der Techniker Krankenkasse erhält 270.979 Euro im Jahr. Auf Platz zwei der Kassen-Topverdiener liegt DAK-Vorstand Herbert Rebscher. Sein Jahresgehalt erhöhte sich laut DAK-Pressesprecher im vergangenen Jahr um rund 4.000 Euro auf insgesamt 235.287 Euro, berichtete „Arzt am Abend“ gestern.
Den ausführlichen Bericht über dieses Thema hat die Redaktion von facharzt.de als „Sonderdruck“ aufbereitet – dieser kann beliebig vervielfältigt, verbreitet oder in der Praxis für die Patienten aufgehängt werden. Laden Sie die Datei hier herunter.
So soll sich Herr Rüttgers (CDU) in Zusammenhang mit der laufenden Sponsoring-Geschichte geäußert haben. Ist klar. Herr R. nimmt sich die Enttäuschung, die er bei seinen Untertanen auslöst, so zu Herzen, dass er sie selbst zu erleben vorgibt. Ist das noch projektive Identifikation oder doch schon absurder Verlust der Realitätswahrnehmung?
Nein, die haben einfach von sich auf andere geschlossen.
Es wird Zeit für eine neue Transparenzoffensive, meine Damen und Herren Mietmäuler: "MEPZIS - Meine Parteitage zahle ich selbst". Vielleicht kriegen Sie damit die zunehmende Politikverdrossenheit etwas in den Griff.
Nach einer Mitteilung des BVDN, vom 21.1.2010, hat der mit Wirkung zum 31.12.2009 aus dem Amt geschiedene Vorsitzende der KV Nordrhein, Herr Hansen, noch am 22.12.2009 einen integrierten Versorgungsvertrag zur Versorgung schizophrener Patienten mit der AOK unterschrieben, und zwar gegen die ausdrückliche Empfehlung des Berufsverbandes.
Der Vertrag bleibe nicht nur eher diffus in der Formulierung der Ziele, er weise auch erhebliche handwerkliche Fehler auf, so in Bezug auf Einschlusskriterien von Patienten, wie auch in den einzelnen Leistungskomponenten.
Außerdem erscheine eine Honorierung von 5 Euro für intensive Beratungs- und Betreuungsleistungen wenig „motivierend".
Interessanterweise korreliere der von der KV Nordrhein abgeschlossene Vertrag relativ passgenau mit dem Marketingkonzept eines Neuroleptika produzierenden Pharmaunternehmens.
Auf der Webseite dieses Pharmaunternehmens findet sich übrigens dieser Hinweis auf ein Mitglied des Beirates zur so genannten "Delphi-Studie":