The question is: "What is the maximum number of patients that a psychiatrist can/should see in an hour to be safe and effective?" In other words, the concern is about certain psychiatrists who are starting to see 8, 9, even as many as 12 patients in an hour (these would average to 7.5-10 min per patient if no breaks). This is an entirely new level of caseload that is emerging, and the question came to me "at what point does it start to become unethical or bad practice." I find this difficult to answer, but thought it a good question to submit for discussion on this list. Afterall, if memory servies, I read somewhere that the typical Primary Care doc is gives each patient an average of 8.5 minutes. Is it possible to do psychiatry with that kind of average time per encounter? Your thoughts?
Kurz übersetzt: wie viel Zeit kann/sollte ein Psychiater einem Patienten widmen, ohne sich unethisch zu verhalten, oder gar einen Behandlungsfehler zu begehen? Kann man als Psychiater mit einer mittleren Kontaktzeit von 8,5 Minuten effektiv behandeln?
“Money-Driven Medicine is one of the strongest documentaries I have seen in years and could not be more timely. The more people who see and talk about it, the more likely we are to get serious and true health care reform.”
Krankenkassen mutieren im differenzierten Wettbewerb vom Verwalter zum Gestalter und, mit Hilfe flächendeckender Routinedatenanalysen, weiter zur Versorgungsverwaltung (nicht zu verwechseln mit der ehemaligen Versorgungsverwaltung). Ganze Versichertengruppen werden proaktiv in qualitätsgesicherte Versorgungsstrukturen und zu wirtschaftlichen Anbietern gesteuert.
Krankenkassen müssen die befremdlichen, aktuellen Proteste und die weiteren Honorarforderungen der niedergelassenen Ärzte, auch vor dem Hintergrund der Finanzkrise, kritisch bewerten. Die Ärzteschaft - siebenfache Spitzenverdienerin! - möge doch bitte endlich gesamtstaatliche Verantwortung übernehmen. Krankenkassen helfen ihr (der Ärzteschaft) dabei, indem sie die "Entwicklung des Leistungsträgermarkts auf Basis von Preis-Leistungs-Verhältnis" verwalten.
Jetzt fällt mir auch wieder ein, wozu sie die "Gesundheitskarte" brauchen: um Routinedaten zu analysieren und um Patientenströme zu Billiganbietern zu lenken.
Apropos Verantwortung: in den vergangenen 4 Jahren habe ich allein dem Gesamtstaat Behandlungen im Wert von rund 200.000 € "gespendet". Damit können die Krankenkassen einen Vorstandsvorsitzenden schon mal ein Jahr durchfüttern.
Übrigens soll es tatsächlich rund 135.000 Kassenärzte in Deutschland geben. Und 135.000 MitarbeiterInnen bei Krankenkassen.
Von Krankenbehandlung haben sie zwar keine Ahnung, aber sie scheinen ein Gefühl dafür zu haben, zu welchem Preis sie die Leistungsträger künftig für sich arbeiten lassen wollen. Es wird bestimmt eine interessante Erfahrung, die daraus resultierende Qualität erleben zu dürfen.