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Ärzte auf Rädern

Da habe ich Frau Schmidt aber Unrecht getan: die Idee mit den umherziehenden Wanderärzten ist ja gar nicht von ihr:

facharzt.de [ Hoppe: KVen sollen rollende Arztpraxen gegen Ärztemangel bereitstellen ]

Der Medizinermangel in Ostdeutschland könnte nach Ansicht von Ärztepräsident Jörg Hoppe mit Arztpraxen auf Rädern bekämpft werden. Einen entsprechend ausgestatteten Bus solle die Kassenärztliche Vereinigung des jeweiligen Landes bereitstellen, sagte der Präsident der Bundesärztekammer dem Nachrichtenmagazin "Focus".

Die Praxisbusse erhöhten den Aktionsradius der Landärzte. In den neuen Bundesländern könnten sofort "bis zu zehn" dieser Medizin- Mobile fahren. Bedarf für rollende Arztpraxen sieht Hoppe auch am Niederrhein und in der Eifel.

Sie ist von unserem Ärztepräsidenten. Der hatte das schon 2005 im Sinn. Und denkt seitdem über die Änderung der Berufsordnung nach.

Ich kann es nicht. Wählt mich ab. (11)

Im Kampf gegen Ärztemangel auf dem Land will Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD), dass Ärzte tageweise von Dorf zu Dorf ziehen. Sie stellen fest, wie nett die Leute vor Ort sind und wer weiß – vielleicht verlieben sie sich auch und gründen eine Familie.

Der an Maßlosigkeit und Realitätsverlust leidende Spitzenverband der GKV müsste eigentlich die gesetzliche Krankenversicherung als hohes Gut des Sozialstaates in unserem Land verteidigen, aber er redet sie schlecht.
Schmidt selbst muss nun entscheiden, wer zu den Schweinegripperisikogruppen gehört. Bei älteren Menschen sei noch unklar, ob eine Impfung sinnvoll sei, sagte sie. Ihr Vater, der auch für Apotheker und Ärzte klare Worte findet, hat sie verlassen; er steht kurz vor der Rente. Die Einrichtung von Pflegestützpunkten geht der Ministerin aber insgesamt viel zu langsam voran - Hörerinnen und Hörer werden bewusst getäuscht.


Die Frau treibt eine gesundheitspolitische Sau nach der anderen durch's Dorf. Die Ausübung ambulanter ärztlicher Tätigkeit im Umherziehen ist zwar besonders romantisch, aber qua Berufsordnung verboten (§17 Abs. 2). Obwohl - bei Tätigkeit in Krankenhäusern oder konzessionierten Privatkrankenanstalten sollte es doch möglich sein.

Ja ja. Erst die ambulante Versorgung platt machen und hinterher pseudologische Ideen entwickeln, um das eigene Versagen zu kaschieren. Das mag ich an Ihnen, Frau Schmidt. Sie haben ihren Beruf glatt verfehlt.

Schwere Lebensereignisse gelten nach wie vor als großer Risikofaktor für Depressionen

TP: Doch kein Depressions-Gen

Depressive Erkrankungen sind für die Betroffenen und die Gesellschaft eine große Belastung. Daher wundert es kaum, dass weltweit mit großem Eifer nach ihren körperlichen Ursachen gesucht wird. Ein Zusammenhang mit dem Botenstoff Serotonin schien durch neuere genetische Untersuchungen untermauert worden zu sein. Eine neue Meta-Analyse widerspricht den früheren Funden jedoch vehement. Damit hat das genetische Programm zur Erforschung der Depression und anderer psychischer Erkrankungen einen herben Rückschlag erlitten. Im Gegensatz zu den Genen gelten schwere Lebensereignisse nach wie vor als großer Risikofaktor für Depressionen.

 

In den Führungsetagen der Gesundheitswirtschaft

Dort operiert man in gefälligem Ambiente ausschließlich mit Zahlen und vergisst darüber das Individuum. Ein ehemaliger Top-Manager des US-amerikanischen Konzerns CIGNA im Interview:

"Ich hatte ein Spitzen-Büro, und ich war darin völlig isoliert. Ich konnte nicht sehen, was wirklich vor sich ging."

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