Gegen die Abrechnung des 3. Quartals 2007 lege ich heute fristgerecht Widerspruch bei der KVNo ein. Der Widerspruch richtet sich u.a. gegen die folgenden Abrechnungsdetails.
Bei mir wurden laut Abrechnung 596.650 Punkte anerkannt. Die Leistungen wurden in 19.451 Minuten erbracht. Das entspricht auf der Basis von 0,779 €/min einem kalkulatorischen Arztlohn von 15.152,33 €. Die Differenz zwischen kalkulatorischem Gesamthonorar und kalkulatorischem Arztlohn, die den Kostenanteil der Praxis darstellt, beträgt 15.336,49 €.
Meine Abrechnung ergibt aber nur einen Arztlohn von 17,25 € in der Stunde oder 0,288 € in der Minute. Das sind lediglich 37% des oben angeführten, angemessenen Arztlohns.
Patienten müssen vorsichtiger mit Antidepressiva umgehen. Sie dürfen nicht geschockt sein, wenn die Wirkung nicht sofort eintritt. Sie sollten dann nicht denken, es stimme etwas mit ihnen nicht." Und Ärzte sollten sich nicht länger fragen: Warum schneidet dieses Mittel in Studien so gut ab und warum ist der Patient nicht entsprechend begeistert?
So wird der Leiter einer amerikanischen Studie über den Effekt von Antidepressiva in Welt online zitiert. Beschrieben wird der so genannte publication bias: Studien mit negativen Resultaten wurden nicht veröffentlicht, während Studien mit positiven Ergebnissen (zu Werbezwecken) verwendet wurden.
Die Zeit des Diskutierens ist vorbei. Wir müssen uns jetzt entscheiden:
Weiterhin entmündigt verharren im Zwangssystem KV?
Weiterhin dem Aushungern der Hausärztlichen Versorgung zusehen?
Weiterhin die gewinnorientierte Vermarktung der Patientenversorgung mit Hilfe amerikanischer Kapitalgesellschaften akzeptieren?
Oder wollen wir Widerstand leisten, Zivilcourage zeigen, die Rechte unserer Patienten retten und unsere Freiberuflichkeit einfordern?
30. Januar 2008, 16:00 Uhr Nürnberg Arena
An diesem Tag werden Sie A L L E mit den Füßen abstimmen.
Das deutsche Rentensystem wird nach Ansicht der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zu massenhafter Altersarmut führen.
Arme Krankenkassenpensionäre: für sie fehlt das Geld. Wer für die fehlenden Milliarden aufkommen muss, ist angeblich umstritten. Möglicherweise müssen einzelne Kassen Insolvenz anmelden. Aber da sei der Gesetzgeber vor. 8,1 Milliarden Euro Miese bei der AOK? Die AOK insolvent? Niemals! Da sei die Gesundheitsministerin davor! Die trickst und täuscht, dass sich die Balken biegen. Sagt ihr Kollege Zöller.
15,5% durchschnittlicher Beitragssatz? Dass ich nicht lache...