Fast alle befragten Staatsanwälte befürworten eine Umstellung des herrschenden Sachleistungs- auf das Rechnungsprinzip. Damit bekommt der Patient – wie bei einem Handwerker – volle Einsicht und kann nachvollziehen, welcher Teil der Behandlung ein vermeidbarer Kostentreiber war und ob die Rechnung der Sache nach korrekt ist.
Aus ausrangierten Containern und Vertragsärzten ein MVZ bauen. Ziel ist es, eine mobile, einfach zu transportierende Ambulanzstation zu schaffen, die auch in ärmeren Bundesländern eingesetzt werden kann.
Es gibt tausende ausgediente Schiffscontainer in den Häfen der Welt, die aus Kostengründen nicht mehr zurückgeschickt werden. Und es gibt tausende abgewickelte Vertragsärzte in den KVen, die aus Kostengründen nicht mehr bezahlt werden.
Beide (Container und Ärzte) werden standardisiert, damit sie einfach auf Lastwägen, Eisenbahnwaggons oder in Schiffen in unterversorgte Gebiete transportiert werden können.
Um die Kosten möglichst niedrig zu halten, wurden für die Ausstattung des Containers zahlreiche recyclierte Abfallprodukte wieder verwendet. Ausgestattet ist das "Doc-in-a-Box"-System mit nach oben hochklappbaren Pritschen sowie mit Solarpanelen zur Erzeugung von Strom für den Laptop und den Ärztemotivator.
Damit können die Kosten für die medizinische Versorgung deutlich gesenkt werden. Durch bessere Koordination kann hier viel gespart und vor allem sinnlose Doppeluntersuchungen verhindert werden.
In Wuppertal und Umgebung hatten in dieser Woche bis zu 50% aller Praxen tageweise geschlossen. Mit dieser Protestaktion haben Sie nur einen kleinen Vorgeschmack darauf erlebt, wie sich die Patientenversorgung darstellen wird, wenn 40.000 von rund 120.000 Haus- und Facharztpraxen nach den Überlegungen der Politik dauerhaft geschlossen bleiben.
Die großen Ärzteverbände haben den nächsten großen bundesweiten Protesttag auf den 22. September 2006 gelegt. In der letzten Septemberwoche wird es zu flächendeckenden Praxisschließungen und lokalen Veranstaltungen kommen.
Manche Menschen mit Behinderungen stellen mit ihrem sozial auffälligem Verhalten ihre Angehörigen/ihre Betreuer vor schwierige Aufgaben. Um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen bei der Bewältigung dieser Herausforderung zu unterstützen, hat der Landschaftsverband Rheinland (LVR) als großer Einrichtungsträger und überörtlicher Sozialhilfeträger ein "Institut für Konsulentenarbeit" mit Sitz in Jülich gegründet. Das neue Institut, das unabhängig für verschiedene Einrichtungen arbeitet, wurde am Freitag (9.6.) dem Ausschuss für das Heilpädagogische Netzwerk der Landschaftsversammlung in Jülich vorgestellt.
Warum wurde die Forderung nach einer Verstaatlichung der Nationalelf, wie sie ja im medizinischen Bereich für Ärzte und Krankenhäuser seit über hundert Jahren vorangetrieben wurde, noch nicht erhoben?
Wann wird der DFB verstaatlicht, etwa in der Gestalt einer Körperschaft oder Anstalt des öffentlichen Rechts?
Warum wird das noch immer unverändert geltende Regelwerk für das Fußballspiel aus den harten Zeiten des englischen Manchester nicht konsequent von seinen unerträglichen neokapitalistischen, globalisierten Rahmenbedingungen befreit? (Es kann schließlich nicht sein, daß ein äthiopischer Fußballer weniger verdient, als ein brasilianischer!)
Wäre es nicht eine wärmere Welt, wenn der Risikostrukturausgleich der Krankenkassen auch auf die Tore- und Punkteverteilung beispielsweise zwischen Bayern München und dem MSV Duisburg Anwendung fände? Würden nicht alle näher – und viel solidarischer – zusammenrücken, wenn niemand mehr absteigen muß?
Antworten auf diese und auf viele weitere Fragen bei Facharzt.de.