Skip to content

Goldgräberstimmung bis 2010

Die flächendeckende Einführung der elektronischen Gesundheitskarte dürfte frühestens 2008, womöglich jedoch erst 2010 abgeschlossen sein (so der für die Gesundheitskarte zuständige Siemens-Manager Günter Braun). Dennoch sei die IT-Branche in "Goldgräberstimmung", weil man hoffe, an der Telematik-Infrastruktur verdienen zu können.

Ein IBM-Manager wird mit den Worten zitiert: "Ich bin froh, dass ich nichts mehr mit der Gesundheitskarte zu tun habe." IBM war vor allem im Rahmen des bIT4health-Projektes an der Ausformulierung der Rahmenarchitektur beteiligt und muss nun zusehen, wie Abstriche und Kompromisse die angestrebten Spareffekte zunichte machen.

Ähnlich äußerte sich ein Sprecher der Techniker-Krankenkasse, der die Karte in der ersten Stufe (Pflichtdaten plus eventuell das elektronische Rezept) als "relativ doof" charakterisierte.

Elektronische Gesundheitskarte: 2006, 2008, 2010 (Heise 13.7.2005)

Falsche Zahlen zum Einkommen der Ärzte

Seit Monaten werden der Öffentlichkeit irreführende Zahlen zum Einkommen der Ärzte präsentiert, zuletzt am 29.3.06 als Aussage der Patientenbeauftragten der Bundesregierung: Sie nennt einen Einnahmenüberschuss von 85.000 € im Westen und 78.000 € im Osten.

DIESE ZAHLEN SIND FALSCH.

"Falsche Zahlen zum Einkommen der Ärzte" vollständig lesen