Sinkende Kasseneinnahmen?
Immer wieder wird behauptet, dass die Einnahmen der kranken Kassen stetig sinken:
1994 betrugen die Kasseneinnahmen aus Beiträgen insgesamt 114,84 Milliarden Euro.
2004 waren es 140,11 Milliarden Euro.
Tatsächlich gesunken sind die Ausgaben für die ärztliche Behandlung: satte 6,26 % minus von 2003 auf 2004...
Die Ausgaben für Leistungen insgesamt betrugen
1994: 111,07 Milliarden Euro (18,88 Milliarden für ärztliche Behandlung)
2004: 131,16 Milliarden Euro (21,43 Milliarden für ärztliche Behandlung).
Der Überschuss der Einnahmen betrug
1994: 1,11 Milliarden Euro
2004: 4,02 Milliarden Euro.
Jedes Mitglied zahlte pro Jahr
1994: 2.163 Euro
2004: 2.726 Euro.
Die jährlichen Leistungsausgaben pro Mitglied betrugen
1994: 2.195 Euro
2004: 2.684 Euro.
Die Netto-Verwaltungskosten betrugen
1994: 112 Euro pro Mitglied
2004: 162 Euro pro Mitglied.
Die Einnahmen der kranken Kassen stiegen von 1994 bis 2004 also um 21,4 %,
während die Ausgaben insgesamt um 19,4 %,
die Ausgaben für ärztliche Behandlung um 13,5 % sanken,
die Verwaltungsausgaben jedoch um 35,3 % von 5,99 auf 8,21 Milliarden Euro jährlich anstiegen.
So behauptet es jedenfalls das Bundesministerium für Gesundheit.
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